Solide Rente
Sozialsysteme stärken
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demografie



Dieses Thema ist beliebt wie kein anderes. Besonders eignet es sich jung gegen alt auszuspielen (insbesondere der CDU-Abgeordnete Mißfelder spielt dabei eine ganz üble Rolle). Hintergrund ist natürlich die Beeinflussung dahingehend, den Menschen plausibel zu machen, wir bekommen in den nächsten Jahren angeblich ein richtiges Generationenproblem. Das Verhältnis zwischen jungen und alten, also denen zwischen 25 und 65 und den über 65jährigen gerät in eine Schieflage und somit würde es zu Finanzierungsproblemen bei den sozialen Sicherungssystemen kommen.


Nachstehend ein Artikel von der Nachdenkseiten, verfasst und zusammengestellt von Albrecht Müller:

Erfolgreiche Hetze gegen GRV.

Ein Teil der jungen und mittleren Generation glaubt wirklich, die Alten lebten auf Kosten der Jungen …

und es sei unabwendbar, dass es ihnen im Alter einmal schlechter geht. - Ich hätte nicht geglaubt, dass die Kampagne der Spahns (CDU) und Herzogs (Roman, Ex-Präsident, C.P.)  im Umfeld der außerplanmäßigen Erhöhung der Renten um 1,1% so verfängt. Aber in Gesprächen mit Personen dieser Altersgruppe treffe ich immer wieder auf eine fast schon aggressive Haltung gegenüber der älteren Generation und zugleich auf den festen Glauben daran, dass an ihrem Schicksal, im Alter schlechter als die jetzige Rentnergeneration dazustehen und sogar in Altersarmut zu stürzen, kaum etwas zu ändern ist. Es sei denn, sie sorgen kräftig privat vor. - Viele glauben auch, dass die Schwierigkeiten der Finanzierung der Altersvorsorge zu aller erst aus der demographischen Entwicklung folge. Sie erkennen nicht, dass die wirtschaftlichen Gründe um vieles gravierender sind. Und sie nehmen nicht wahr, dass die künftige Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente bewusst und absichtlich beschädigt, gekürzt worden ist. Albrecht Müller.
Dazu einige Stichworte:

Erstens:
Die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente ist absichtlich beschädigt und auf das Niveau einer Basisrente reduziert worden.

Hierzu finden sich in den NachDenkSeiten wie auch in unseren anderen Publikationen eine Fülle von Belegen und Hinweisen – z.B. auf die versicherungsfremden Leistungen, auf die rentenkürzende Folge der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, auf den Riester-Faktor und so weiter. Die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente ist bewusst beschnitten worden, um der privaten Versicherungswirtschaft und den Banken bei der jüngeren Generation ein neues Geschäftsfeld zu eröffnen. Wegen dieser Analyse
wurden wir des Öfteren schon der Neigung zur Verschwörungstheorie bezichtigt. Deshalb sind wir Herrn Professor Raffelhüschen ausgesprochen dankbar, dass er diesen Trick ausführlich beschrieben hat. Als Anlage finden Sie unten einen Auszug aus dem Manuskript des Fernsehfilms „Rentenangst“ der ARD/Saarländischer Rundfunk, erstmals gesendet am 9.3.2008, Wiederholung bei Phoenix am 5.5.. Die einschlägigen Stellen sind fett markiert. Professor Raffelhüschen macht sich im Kreis von Versicherungsagenten darüber lustig, „kein Mensch“ habe „mitgekriegt, dass wir aus der Rente inzwischen ‘ne Basisrente schon längst gemacht haben.“

Es ist ein Phänomen, dass trotz dieses klaren Eingeständnisses - man könnte auch sagen, dass trotz des Protzens eines der beteiligten Wissenschaftler mit dem Erfolg der absichtlich gekürzten Rente - professionelle Beobachter der Szene, zum Beispiel Journalisten, inzwischen diesen willentlich gemachten Niedergang der Leistungsfähigkeit der Gesetzliche Rente für zwangsläufig halten. Also nicht als bewusste politische Tat zur Beförderung des Geschäfts der privaten Rentenversicherer betrachten, sondern als eine zwangsläufige Folge der demographischen Entwicklung zum Beispiel.

Das ist ein erstaunliches Phänomen. Es bestätigt wieder einmal die Beobachtung, dass in unserem Lande zwei verschiedene Öffentlichkeiten unberührt nebeneinander existieren können: Die eine Öffentlichkeit, die des mainstream, deren Botschaft lautet, zukünftige Rentner würden in jedem Fall weniger haben als die heutigen Rentner. Und dann die andere Öffentlichkeit, die kritische Öffentlichkeit, die die einzelnen politischen Taten zur Minderung der Leistungsfähigkeit wahrgenommen hat und ihre Version durch Äußerungen wie die von Raffelhüschen bestätigt sieht.

Zweitens:
Dass es den Jüngeren heute schlechter geht als der älteren Generation liegt nicht am demographischen Wandel, also etwa daran, dass es zu viele Alte gibt und diese auch noch zu lange leben. Unser Hauptproblem ist das ökonomische Problem.

Als meine Generation vor 40 Jahren ins Berufsleben eintrat, da konnten wir uns bei einigermaßen vernünftiger Ausbildung die Jobs aussuchen. Unsere Berufs- und Einkommensperspektive war - ob als Handwerker oder als Akademiker/in oder als Facharbeiter/in - in der Regel gut. Wir konnten sogar wählen. Heute müssen die jungen Leute x Bewerbungen schreiben. Oft ohne Erfolg. Entsprechend schlecht ist das Druckpotenzial für gute Löhne und Einkommen. So gesehen ist die jüngere Generation wirklich benachteiligt. Aber mit Demographie hat das nichts zu tun.

Auch die finanziellen Schwierigkeiten der sozialen Sicherungssysteme folgen nicht aus der demographischen Entwicklung sondern aus der mangelnden Beschäftigungs- und Lohnentwicklung. Hohe Arbeitslosigkeit, ein Verlust von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverträgen von 30 Millionen im Jahr 1990 auf ungefähr 27 Millionen heute, Minijobs und andere prekäre Arbeitsverhältnisse, seit 15 Jahren stagnierende Reallöhne, Festhalten der Beitragssätze - das sind Faktoren, die die sozialen Sicherungssysteme finanziell unsicher erscheinen lassen und auch unsicher machen.
Und was die Relation von Jung zu Alt betrifft: die Alterung war im letzten Jahrhundert um einiges gravierender. Die Lebenserwartung stieg um 30 Jahre. In den nächsten 50 Jahren werden es zwischen sechs und acht Jahren sein.

Drittens:
Die heute wie selbstverständlich und immer wieder vorgetragene Behauptung, der heute jungen und der arbeitenden Generation werde es als Rentner zwangsläufig schlechter gehen als den heutigen Rentnern, ist nicht richtig. Wir haben Optionen, Stellschrauben, mit denen man dafür sorgen könnte, wenn man wollte, dass es in 20, 30 oder 40 Jahren auch den heute Arbeitenden dann als Rentnern gut geht. Warum nicht? Warum dieser Pessimismus?

Rational kann ich das nicht erklären. Und verstehen auch nicht. Ich will einige Optionen nennen:

Option A: Arbeitslosigkeit reduzieren, Menschen in Arbeit bringen.

Option B: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen wieder mindestens auf das Niveau von 1990 heben.

Option C: Die Erwerbsquote erhöhen, bei Frauen zum Beispiel auf das Niveau von Schweden.

Option D: Die Arbeitsproduktivität fördern - durch gute Ausbildung, durch eine gute und verlässliche Infrastruktur, durch Förderung der so genannten Fühlungsvorteile der Unternehmen.

Wie es den heute Arbeitenden später einmal als Rentner gehen wird, das hängt zentral von der wirtschaftlichen Entwicklung und davon ab, ob es gelingt, mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen, und davon, ob sie produktiv arbeiten können.

Die Wirtschaftskammer Österreichs (WKO) hat einen interessanten Vergleich der Arbeitslosenquoten innerhalb der EU-Staaten gemacht. Man hat die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 2000 bis 2008 für alle 27 EU-Staaten ausgerechnet und verglichen [PDF - 32 KB]. Deutschland leidet mit 8,8% im Durchschnitt dieser neun Jahre unter einer mehr als doppelt so hohen Arbeitslosenquote als Österreich, Dänemark, Luxemburg und die Niederlande. Wenn zum Beispiel unser Nachbarland im Norden, Dänemark, und Österreich, unser Nachbarland im Süden, in einer so langen Frist eine durchschnittliche Quote von 4,3% erreichen, und unser Nachbar im Westen, die Niederlande sogar 3,4% im Durchschnitt, dann kann das bei uns weder an der Globalisierung noch an sonstigen unabwendbaren Umständen liegen. Auch die genannten Länder sind Teil dieser Welt. Auch die deutsche Einheit kann nach 10 Jahren nicht mehr als alleinige Ausrede benutzt werden. Hierzulande wird einfach eine schlechtere Wirtschaftspolitik gemacht. Das ist doch nicht zwangsläufig so. Das kann man doch ändern!

Wenn wir in den vergangenen neun Jahren auch nur halbwegs so gut wie Österreich, Dänemark und die Niederlande abgeschnitten hätten, dann hätten unsere sozialen Sicherungssysteme keine Finanzierungsprobleme.

Ich habe an anderer Stelle, in meinem Buch „Machtwahn“ schon vorgerechnet, dass wir schon im Jahre 2005 700 Milliarden mehr Bruttoinlandsprodukt zur Verfügung gehabt hätten, wenn Bundesbank und Bundesregierung 1993 nicht unverantwortlicher Weise den notwendigen Einheitsboom abgebrochen hätten. Heute wären das noch mehr Milliarden und fast schon 1/3 des gesamten Bruttoinlandsproduktes.

Dieser Blick in die Vergangenheit zeigt, was wir künftig richtig machen müssten. Wenn wir nicht endlich expansiv in der Wirtschaftspolitik werden, wenn nicht endlich die Masseneinkommen wieder real wachsen und dafür auch der Kapitalstock unserer Volkswirtschaft erweitert wird, ich meine den realen Kapitalstock durch Investitionen und nicht den fiktiven durch Sparen, dann steht uns in 20, 30 oder 40 Jahren ein Bruttoinlandsprodukt zur Verfügung, das geteilt durch ein bisschen weniger Bewohner dieses Landes jeder Gruppe - den Kindern und Jugendlichen, den arbeitenden Erwachsenen und den Rentnern - mehr zur Verfügung stellen kann. 1,5% jährlicher Produktivitätsfortschritt führt zu einer Verdoppelung des Bruttoinlandsproduktes in knapp 50 Jahren. Das ist erreichbar, wenn wir wollen und wenn wir die richtige Politik machen.

Viertens:
Neuaufbau der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente und Einbeziehung weiterer Gruppen.

Auf der Basis dieser wirtschaftlichen Belebung ist dann eine Neubesinnung auf die Rationalität und Qualität des Umlageverfahrens höchst nahe liegend. Dieses Verfahren arbeitet preiswert. Es verschleudert keine Ressourcen für Versicherungskonzerne und Vertriebsorganisationen. Es wäre politisch ausgesprochen sinnvoll, daraufhin zu arbeiten, die Leistungsfähigkeit dieses Systems und damit die frühere Rentenformel wiederherzustellen.

Dann müsste das System Veränderungen der Erwerbsbiografien angepasst werden. Das ist nicht ganz einfach, wenn man, was ich für vernünftig halte, am Äquivalenzprinzip prinzipiell festhält. Aber wie bisher sind solidarische Korrekturen möglich. Für jene junge Generation, die heute in Riester- und Rürup-Renten gepresst und gelockt werden, wäre die Wiederbelebung des Umlageverfahrens in seiner vollen Leistungsfähigkeit eine wirkliche Erleichterung. Sie müssten keinesfalls mehr an Beiträgen bezahlen, wie sie dies heute für die Riesterrente zum Beispiel mit einem Zuschlag von 4% ihres Einkommens schon tun.

Es wäre wichtig, das System wieder flexibel zu handhaben und nicht mit der ideologischen Blockade „Lohnnebenkosten“ arbeitsunfähig zu machen. Das heißt, es könnte durchaus sein, dass vorübergehend die Beiträge auch ein bisschen weiter steigen. Es könnte auch sein, dass das Renteneintrittsalter effektiv an die 65 Jahre-Grenze herankommt. Alleine dadurch würde das Problem nahezu völlig entschärft - von allen anderen zuvor genannten Optionen abgesehen.

Wenn man im Gespräch mit Meinungsführern die Wiederbelebung der gesetzlichen Rente ins Spiel bringt, dann wird man mit großen Augen angeschaut, so als hätte man einen unsittlichen Antrag gemacht. Auch hier wird wieder ein eigenartiges Phänomen sichtbar. Offensichtlich ist die Meinungsmache mit den Botschaften „alles ist neu“ und „Bewährtes ist von gestern“ so erfolgreich gewesen, dass auch sehr sympathische Diskussionspartner aus der jüngeren und mittleren Generation abschalten, wenn bewährte Regeln wieder ins Spiel gebracht werden. Das gilt für das Umlage erfahren genauso wie für eine expansive Wirtschaftspolitik. Wir leben in einer Zeit, in der höchst erfolgreich die Meinung verbreitet worden ist, Politik bestehe aus ständiger Veränderung. Ganz egal wohin.

Fazit: Es gibt eine Reihe von Flexibilitäten in dem System. Es gibt keinen Grund, pessimistisch davon auszugehen, den heute arbeitenden Jungen und Menschen mittleren Alters müsste es später schlechter gehen als den heutigen Rentnern. Dass dies so einhellig geglaubt und immer wieder wiederholt wird, ist ein wirklich erstaunliches Phänomen. Man muss annehmen, dass es so etwas wie einen kollektiven Wahn gibt. Oder dass die Publicrelations Organisationen der Finanzwirtschaft so elegant und so unmerklich arbeiten, dass auch ernst zu nehmende Beobachter/innen des Zeitgeschehens sich die pessimistische Sorge um die Zukunft ihrer Rente zu Eigen machen. Ein Beispiel davon fand sich gerade in der taz:

„Mindestrente, schwer zu sichern
Den jetzigen Rentnern geht es noch einigermaßen gut. Bei der nächsten Generation sieht das anders aus - laut einer neuen Studie sinkt das Einkommen von Rentnern stetig.
Je länger die Rentendebatte dauert, desto größer wird die Verwirrung. Wie arm sind denn die Älteren nun eigentlich? Es erschwert die Debatte, dass die Datenlage so uneinheitlich ist. Die Gegenwart der deutschen Rentner ist bestens erforscht - ihre künftige Lage lässt sich nur aus Hochrechnungen erahnen.“
Quelle: taz

Anhang:
Textauszug Film „Rentenangst“ des Saarländischen Rundfunks:

„...Albrecht Müller jedenfalls ist überzeugt, dass Privatvorsorge vor allem den Versicherungskonzernen nutzt: „Wenn es der Privatvorsorge, den Versicherungskonzernen gelingt, nur 10 Prozent der Beiträge, die heute in die gesetzliche Rente gehen, herüberzuholen und auf ihre Mühlen zu lenken, dann ist das ein Umsatzzuwachs von 15-16 Milliarden Euro jedes Jahr. An Prämienzuwachs. Und wenn sie einen solchen Zuwachs haben, dann haben sie riesige Gewinne und Provisionen und das können sie dann zum Teil nehmen und können es Wissenschaftler geben, wie dem Herrn Miegel, oder einer ganzen Reihe, der Herr Rürup, der Herr Sinn, der Herr Raffelhüschen, Börsch-Zupan, die sind alle in Diensten der Finanzdienstleister und der Versicherungswirtschaft, das sind keine unabhängigen Wissenschaftler und das muss man erst mal verstehen, mich wundert, dass die deutschen Medien das nicht wahrnehmen

Getarnte Lobbyisten als die heimlichen Väter der Rentenreform? Wir wollen mit einem der genannten Wissenschaftler über diese Vorwürfe sprechen.
Professor Bernd Raffelhüschen hat besonders lautstark den Umbau des Systems zu mehr Privatvorsorge propagiert. Er war Regierungsberater in der Rürup-Kommission. Gleichzeitig sitzt er im Aufsichtsrat des größten deutschen Versicherers ERGO und berät den Verband der Versicherungswirtschaft.
Wir treffen Raffelhüschen bei einem Kongress für Versicherungsmakler in Neuss. Unsere Frage an den Finanzwissenschaftler der Universität Freiburg: „Wie unabhängig sind denn ihre Forschungen zu dem Thema?“ Seine Antwort:

 „Also ich bin nicht nur im Aufsichtsrat eines Versicherungsunternehmens, ich bin auch Aufsichtsrat in einer Genossenschaft, wie auch in einem kirchlichen Verbund. Also ich bin in drei Mandatspositionen. Und die Sponsoren meines Instituts sind die Europäische Zentralbank und Länder wie Norwegen, Liechtenstein, Schweiz oder andere, also das ist immer breit. Ja, ja. Klar „

Nicht zu vergessen allerdings die Sponsoren des Vereins zur Förderung des Forschungszentrums Generationenverträge e.V., dessen Direktor Raffelhüschen ist und das sind: die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, eine Lobby der Metallarbeitgeber, Gerling, der Verband der privaten Krankenversicherungen, die Süddeutsche Krankenversicherung und die Münchner Rück. Wir fragen also nach: Diese Unternehmen haben ja ein direktes Interesse daran, dass dieser Kuchen wächst. Wie definieren sie da ihre Position? Die Antwort des viel beschäftigten Professors Raffelhüschen:

„Meine Rolle? Ganz einfach: Ich habe zu rechnen, eine Generationenbilanz aufzustellen. Jeder, der will, kann diese Sache nachrechen, käuflich bin ich jedenfalls nicht.“

Sicher: Die Alterung der Gesellschaft kann man wissenschaftlich berechnen. Nicht aber die Behauptung, warum wir deshalb unbedingt mehr Privatvorsorge brauchen. Aber Vertreter brauchen auch keine Beweise, sondern Provisionen. Raffelhüschen liefert den Vertretern mit seinem Vortrag Argumente und Pointen.
Zitat aus dem Vortrag von Prof. Bernd Raffelhüschen: „Die Rente ist sicher, ja, sag ich Ihnen ganz unver-BLÜM-t“.
Blüms Rentenversprechen ist hier auf dem Vertreterkongress eine willkommene Lachnummer.

Zitat aus dem Vortrag von Prof. Bernd Raffelhüschen:

„Die Rente ist sicher! Nur hat kein Mensch mitgekriegt, dass wir aus der Rente inzwischen ‘ne Basisrente schon längst gemacht haben. Das ist alles schon passiert. Es ist alles schon passiert!“

Mission erfüllt. Raffelhüschen ist mit sich zufrieden.

Zitat aus dem Vortrag von Prof. Bernd Raffelhüschen:

„Wir sind runter gegangen durch den Nachhaltigkeitsfaktor und durch die modifizierte Bruttolohnanpassung. Diese beiden Dinge sind schon längst gelaufen. Ja. Waren im Grunde genommen nichts anderes als die größte Rentenkürzung, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Beides Vorschläge der Rürup-Kommission“

Soweit die Version für Vertreter, nun die Version von Professor Bernd Raffelhüschen für uns: “Wir machen gar keine Rentenkürzung. Wir haben auch noch nie ‘ne Rentenkürzung beschlossen. Was tatsächlich passiert ist, dass die Rentensteigerungen in der Zukunft gebremst werden und zwar gebremst werden durch mehrere demografische Faktoren. Äh, das führt dann dazu, dass die Rente des Jahres, sagen wir mal 2035 in etwa bei einer Größenordnung liegt, die so bei 40 Prozent des Bruttolohnes sein wird, d.h., wir haben immer noch eine Rente, die höher ist als die Rente von heute.“
Im Vortrag spricht Raffelhüschen Klartext. Die Mission Rentenkürzung ist erledigt. Das Feld für die Vertreter bereitet. Raffelhüschen hat seinen Job getan.

Zitat Vortrag Professor Raffelhüschen:

Aber im Wesentlichen hat die Rentenversicherung kein Nachhaltigkeitsproblem mehr. Ja. Aus dem Nachhaltigkeitsproblem der Rentenversicherung ist quasi ein Altersvorsorgeproblem der Bevölkerung geworden. So! Das müssen wir denen erzählen jetzt. Also ich lieber nicht. Ich hab genug Drohbriefe gekriegt. Kein Bock mehr, irgendwie. Aber Sie müssen das. Das ist Ihr Job




Antje Poelmann aus Moormerland hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht und ein paar Fakten und Einsichten zusammen getragen, die sehr aufschlussreich sind und der Debatte eine andere Richtung geben könnten, um sich sachlicher auseinander zu setzen.

Alterskatastrophe abgesagt - das Rentendesaster wird vor allem herbeigeredet. Wie bitte?

Ein bisschen Mathematik muss sein. Wenn Wissenschaftler eine Prognose zur Rente aufstellen, greifen sie auf den “Altersquotienten 20/65″ zurück. Das ist die Anzahl der Menschen, die älter als 65 sind, ins Verhältnis gesetzt zu den Menschen im Arbeitsalter von 20 bis 65 Jahren. Dieses Verhältnis steigt - so glaubt man - von heute 32 zu 100 auf 52 zu 100 im Jahr 2030. 52 alte Menschen pro 100 Menschen im Arbeitsalter - das ist die Grundlage für die gängigen Szenarien von Alterskatastrophe, Rentendesaster und Lebensstandardkiller. Was die Globalisierung an Wohlstandsresten belässt, zerbröselt nach dieser Lesart im Zangengriff von Zeugungsverweigerung und steigender Lebenserwartung der Deutschen.

Doch ist diese gängige These wirklich haltbar? Schon heute kommen auf 26,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 20,1 Millionen Rentner. Das ist ein Verhältnis von 100 zu 75 und es wird, wenn auch nicht ohne Mühe, geschultert. Zugleich zahlen diese 26,6 Millionen Versicherten mit ihren Beiträgen auch den Lebensunterhalt von 1,4 Millionen Arbeitslosengeld-I-Empfängern. Und sie tragen zum Auskommen von 2,5 Millionen arbeitslosen und 2,6 Millionen sonstigen erwerbsfähigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern bei. Unterstellt man für das Jahr 2030 den selben Anteil von Erwerbspersonen an der Zahl der Menschen im Alter von 20 bis 65 wie gegenwärtig, so ergibt sich mit 66 zu 100 ein milderes Verhältnis von Älteren zu Erwerbspersonen als heute zwischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und gesetzlichen Rentnern. Selbst mit einer Arbeitslosigkeit von rund zehn Prozent würde die Belastung 2030 kaum höher sein als heute das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern.

Bessere Bildung
Im Klartext: Die hohe Arbeitslosigkeit und die von ihr mitverursachte Frühverrentung sind heute eine ebenso starke Bürde wie die für 2030 erwartete demografische Alterung. Die Arbeitslosigkeit wird bis 2030 stark absinken. Zum Ersten ist Knappheit an Arbeitskräften das zentrale Argument der demografischen Bedrohungsszenarien. Zum Zweiten ist die Beschäftigung in Deutschland in so hohem Maße vom Export getragen wie in keiner anderen größeren Nation. Und Weltmarktanteile gehen nicht deshalb verloren, weil die Zahl der Erwerbsfähigen schrumpft. Dem wird oft fehlende oder falsche Ausbildung entgegengehalten. Doch wir haben mehr als zwei Jahrzehnte, dieses Problem auf dem Arbeitsmarkt zu lösen. Wichtiger für die künftige Entwicklung ist ohnehin der “Gesamtquotient” der Jungen und Älteren - die Zahl der Menschen jünger als 20 und älter als 65 zur Zahl der Menschen von 20 bis 65. 1970 lag er bei 78 zu 100 und ist dann stark abgesunken, auf heute 65 zu 100. Er wächst - wie man heute glaubt - bis 2030 auf 80 zu 100, folglich mit einer Jahresrate von 0,9 Prozent, und dann bis 2050 mit einer Rate von 0,5 Prozent. Keine bekannte Prognose der Produktivität liegt so niedrig. Die Produktivität der Arbeitsstunden hat von 1991 bis 2006 pro Jahr um zwei Prozent zugelegt. Unterstellt man keinen historischen Einbruch in der technischen Entwicklung, so könnte die wachsende demografische Belastung allein mit dem Produktivitätszuwachs bewältigt werden.

Der Schluss liegt nahe, dass es bei den Renteneinschnitten weniger um die Bewältigung von demografischem Stress geht als um das Absenken von Sozialbeiträgen der Arbeitgeber: 1989 waren alle Parteien zufrieden, mit den damals vereinbarten Rentenkürzungen die Beiträge bis 2030 unter 28 Prozent zu halten. Schon 1997 durften es nur noch 24 Prozent sein und heute 22 Prozent. Die erwarteten demografischen Belastungen haben sich seither nur wenig geändert; es sind die Kriterien gesenkt worden, wie viel an Sozialbeiträgen der Arbeitgeberseite zugemutet werden soll. Denn die Personalzusatzkosten mussten runter, um Deutschland globalisierungsfit zu machen. Doch ihr Anteil an den Arbeitskosten ist selbst in der exportorientierten westdeutschen Industrie niedriger als in Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Österreich und auch als in Tschechien.

Besondere Brisanz birgt bei den Rentenkürzungen die Einbeziehung von Mini- und Teilzeitjobs ins Rentensystem. Laut Rentenformel bestimmt sich die jährliche Rentenanpassung aus dem Verhältnis der “Bruttolohn- und -gehaltssumme je durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im vergangenen Kalenderjahr” zu der des Vorjahres. Die Crux liegt in dem Wort “durchschnittlich”. Fällt dieser Quotient um einen bestimmten Prozentsatz, so jedermanns Rente desgleichen. In die Berechnung dieses Durchschnittslohnes gehen jedoch alle Arbeitnehmer ein, auch Teilzeitkräfte, egal, wie viel sie arbeiten, und auch die Minijobber mit 400 Euro im Monat - und zwar mit demselben statistischen Gewicht wie Vollzeitkräfte. So sinkt mit jeder Million neuer Minijobber der Durchschnittslohn und damit jedermanns Rente um etwa drei Prozent. Es spricht jedem Rechtsverständnis Hohn, dass die Rente eines Menschen, der sein Leben lang Vollzeit gearbeitet hat, gekürzt wird, nur weil Minijobber in den Arbeitsmarkt eintreten, die selbst nur geringe Rentenansprüche erwerben.


Fundamentaler Denkfehler
Der Verfall der Renten soll durch Privatvorsorge ausgeglichen werden. Diese Strategie ist zur Abmilderung des demografischen Problems schlicht wirkungslos. Ihr liegt ein fundamentaler Denkfehler zugrunde. In jeder Gesellschaft haben die Arbeitsfähigen die Kinder und die Alten zu ernähren, und deren Zahl ändert sich kaum durch Ersparnisse welcher Art auch immer. Ob die Versorgung der Alten als Renten, als Zinsen und Dividenden oder als Sozialhilfe etikettiert und ausgezahlt wird - es bleibt dabei, dass die Erwerbstätigen deren Altersversorgung erarbeiten. Sie produzieren Güter und leisten Dienste dann, wenn sie gebraucht werden. Letztlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren von Arbeitenden zu Alten, Kindern und Jugendlichen. Es ist egal, wie groß der Anteil von Aktien und Privatversicherungen an diesem Umlagesystem ist - es sei denn, man wagt es, seine Ersparnisse für das Alter in Ländern mit völlig anderen demografischen Gegebenheiten zu investieren.

Bedrohlich ist weniger die demografische Prognose für Gesamtdeutschland, sondern deren Auseinanderklaffen zwischen West und Ost. Im Osten wird die Zahl der Menschen im Arbeitsalter bis 2050 um fast die Hälfte sinken. Bedrohlich ist das jahrzehntelange Laissez-faire in Hinblick auf den im Hauptschulghetto isolierten Teil der Bevölkerung und auf die Sprach- und Vorschulbildung der Kinder von Immigranten. Und bedrohlicher als alle Demografie ist für den Lebensstandard der Rentner der Lohnverfall in weiten Bereichen des Servicesektors. Schlecht Entlohnte können nun mal nicht den Lebensstandard von Hochlohnrentnern sichern.

Von der Politik bedroht
Forschungs- und Technologieförderung, Arbeitschancen für Ältere und für Frauen mit Kindern, eine nicht nur rhetorische Abarbeitung der Schul- und Vorschuldefizite, vernünftig ausgestattete Universitäten und früherer Berufseinstieg durch Verkürzung von Studienzeiten auf das ringsum Übliche, verlässlichere Arbeitsplätze und Rückkehr zu einer stärkeren sozialen Sicherheit bei Jobverlust - all diese Handlungsfelder sind ergiebiger als trickreiche Rentensenkungsstrategien. Solange die Arbeitslosigkeit nicht bewältigt ist, bleibt die soziale Alterung ohnehin ein Hintergrundproblem. Die Demografie bedroht die Renten kaum, die Politik dagegen sehr wohl. Stefan Welz
Der Autor ist Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph in Berlin.

Demographie - Schwindeltabelle
Die Tabelle:
Die ursprüngliche Lüge Ende der 70er Jahre, die Bevölkerung gehe bis etwa 2000 um 4 Millionen Menschen zurück, wird durch untenstehenden Nachweis entlarvt: Die Bevölkerung hat im Gegenteil um etwa 4 Millionen Menschen zugenommen:
Nachstehend die entsprechende Bevölkerungsentwicklungstabelle für den Zeitraum 1981 - 2002:
(Statistischen Bundesamtes Wiesbaden)


Schwindeltabelle auf bohrwurm

Bemerkung Bohrwurm zum Demographie-Schwindel:
Die Hysterie mit der "Vergreisung", verbunden mit einer hochkriminellen Hetze auf die angeblich "zu vielen Alten", die angeblich auf Kosten der "Jungen" lebten (siehe Volksverhetzungsanzeige in Bohrwurm. net zum Schutz der verunglimpften älteren Menschen) wurde willkürlich inszeniert von den beide sogenannten Professoren Meinhard Miegel und Kurt Biedenkopf vom ebenfalls sogenannten "Institut für Wirtschaft und Gesellschaft" (IWG)in Bonn- ein privater eingetragener Verein, gegründet von diesen beiden Personen offensichtlich zum Zwecke des Umsturzes des verfassungsgemäßen Sozialstaates (Art. 20 Abs.1 GG) durch Zerstörung der paritätisch organisierten Sozialsysteme zwecks Ausplünderung der gesamten Arbeitnehmerschaft der Republik durch private Versicherungs- und Bank-Konzerne auf der Basis "scheinwissenschaftlicher" Gutachten und Theorien (Betrug) . Miegel ist alsdann "Berater" des hierfür parallel zu seinem "Institut" etablierten "Deutschen Instituts für Altersvorsorge"(DIA) in Köln. Dieses "Institut" ist, öffentlich unbemerkt, eine 100% - GmbH der "Deutschen Bank". Und die Deutsche Bank nebst Partnern verkauft dann die private "Riesterrente" und "Krankenversicherungen" zum Wohle der Aktionäre. Die "Zuschüsse" zu den Riester-Renten- Beiträgen werden aus der leeren Staatskasse geplündert, für die der Staat bei den Bankern Milliardenkredite aufnimmt, die über die Riesterrentner als Relais-Station in Form von "Provisionen" in Milliardenhöhe (ca. 12 Mrd.Euro p.a.) wieder an die privaten Taschen der Banker- u. Versicherungs-Aktionäre durchgewinkt werden. Der Staat (künftige Generationen) zahlt dann auf ewig Milliarden Zinsen an die privaten Konzerne, die ihm dann beim Straßenbau oder der Arbeitslosenversicherung u. sonstigen staatlichen Aufgaben fehlen. Das wird in der Folge dadurch kompensiert, daß die Arbeitslosen skrupellos ausgeraubt werden (Hartz 4), und die noch arbeitenden Menschen über Straßenmaut usw. die Straßen etc. privat finanzieren, wobei die Maut dann z.B. wieder in die Privat-Taschen der Banker und Konzerne und ihrer Politkumpane in den Aufsichtsrats- und sonstigen Gremien sowie Geschäftsführerposten versickern.


Und deshalb wurde durch das DIA - und somit von der Deutschen Bank und den Versicherungskonzernen u.a. - vereint zielgerichtet die Lüge mit der "demographischen Katastrophe" über die von den Konzernen beherrschten Medien in die Öffentlichkeit lanciert. Zu dem Netz gehört auch der sogenannte "Stifterverband für die deutsche Wissenschaft" in Essen. Dieser ebenfalls eingetragene, weithin unbekannte private Verein ist, offenbar dezent im Hintergrund, das zentrale Organ zur Organisation des Staatsumsturzes durch Einsturz des Sozialstaates und damit der verfassungsmäßigen Ordnung der Republik. Das wurde schon 1929-33 so gehandhabt mit den entsprechend bekannten Folgen (Siehe hierzu die Staatsumsturztabelle 33/05 in www.bohrwurm.net .). Metastasen des offensichtlich zentralen Umsturz-Krebsgeschwüres sind die sogenannten Bürger- sowie sonstigen "Konvente" nebst "Rürup- und ähnlichen schlichten Täuscher- u. Schwindelkommissionen. Der Stifterverband war schon ab 1920 aktiv, wurde von den Nationalsozialisten verboten und lebte um 1948 nach dem Krieg sofort wieder auf mit den hier jetzt entlarvten Zielen seiner Aktivitäten. Mitglieder des privaten "Stifterverbandes": Miegel! und : Peter Hartz, Olaf Henkel, Lothar Späht, alle Versicherungskonzerne, alle Wirtschaftskonzerne, Daimler-Crysler, Zeitungskonzerne usw., usw. Und dieser gesamte private Stifterverband, mit allen Bank- und Finanz- sowie Industriekonzernen und sämtlichen Bundespräsidenten als Schirmherren während der aktiven Dienstzeit ist wiederum "Fördermitglied" in Miegel/Biedenkopfs Privatverein IWG in Bonn (wurde von den beiden gegründet, die auch Vorstand von diesem "Verein" sind.

Daraus leitet sich ab, dass der gezielt geplante Ausraub der gesamten Sozialsysteme über deren Zerstörung im Zusammenwirken dieser Vereine organisiert ist mit Einbettung der großen Pressekonzerne (Bild mit seinem Chefredakteur Kai Diekmann ist auch selten abwesend…), dass wir es augenscheinlich bei den Reformen mit schwerkriminellen Vereinigungen zum Verfassungssturz zu tun haben. Derart gigantisch, dass es nicht mehr erkennbar wird: Denn, unsichtbar macht sich das Verbrechen, indem es große Ausmaße annimmt. 1942 hätte man ebenfalls getrost sagen können, dass eine Staats- Verbrecherbande Millionen von Menschen einfach, staatlich organisiert, vergaste oder totschlug. Zu gigantisch, als dass es geglaubt worden wäre. Wir stehen heute vor exakt dem gleichen Problem auf allen Sektoren des "Reformierens", welches jetzt schon 30 Jahre andauert mit dem Ergebnis, daß wir angeblich einen "Reformstau" haben und sich keiner dabei lächerlich als "Lohnnebenkostensenkungs"- oder "Reformstau--Depp" vorkommt.

Wichtig: Die Schirmherrschaft über den privaten "Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft" mit allen Konzernen als Mitglied hat ein "Bundespräsident" Namens "Köhler" inne , der als "Banker" vom IWF kommt, und deshalb systemgerecht die Republik " von Grund auf" erneuern möchte, wie er ungefragt verkündigt… ( also Umsturz der Verfassung durch Zerstörung der verfasungsgemäßen Sozialstaatlichkeit im Interesse der Banken- und Industriekonzerne weltweit

Der Bundespräsident sitzt also bei den Konzernherrschaften mit in deren privatem Boot. Er ist halt für alle …Konzerne… da. Dem muß vermutlich nichts weiter hinzugefügt werden, außer, daß er aufgefordert werden sollte, schnellstens sein Amt niederzulegen und zurück in seine Bank zu gehen.

Grundlage der offensichtlich -wegen Schwindels- schwerkriminellen sogenannten "Rentenreformen", war die Ende der 70er Jahre von Miegel/Biedenkopf in die Welt gesetzte "Kaffeesatz-Prognose", daß die Bevölkerung in 20 Jahren, also gegen das Jahr 2000, um "dramatische" 4 Millionen Menschen geschrumpft sein würde, weshalb eine "Vergreisung" eintreten sollte, in deren Folge die "wenigen Jungen" nicht mehr die Last der "vielen Alten" würden tragen können. Dieser Schwindel wurde zielgerichtet mit der Absicht betrieben, über angeblich mehr "Eigenverantwortung " mehr bei den privaten Miegels für deren Taschen und Aktiengewinne einzahlen zu lassen, damit diese Beiträge dann im Alter auch wieder staatlich abgeschöpft (ausgeraubt) werden könnten, wie das bisher immer gemacht worden ist, eben auch mit der Rentenkasse, in die unserer Eltern bis 1956 exakt so ihren Kapitalstock eingezahlt haben, wie das jetzt wieder mit der nächsten Generation wiederholt werden soll. Den Kapitalstock (15 Mrd. Mark in der Renten-Kasse, hat man 1957 einfach staatlich enteignet und Bahn und Post etc. damit finanziert, und diese hat man nun an die Privaten Kumpel´s verhökert und sagt dafür den Jungen, sie müßten nun den nächsten "Kapitalstock" anlegen, der dann in 30 Jahren auch wieder weggeraubt wird. Mit tödlicher Sicherheit! Zur Finanzierung der Kriege anderer Leute von Afghanistan über den Kongo bis um Libanon (Der Krieg gegen China und Korea sowie Russland steht bereits vor der Tür… Denn Nord-Korea hat seine gesamten Währungsreserven aus dem Dollar herausgenommen und China ist auch peu a peu dabei, in den Euro umzusteigen. Und jeder, der den wertlosen Dollar nicht haben will, wird überfallen und solange mit den christlich-jüdisch- abendländischen Werten durch die Dächer bebombt, bis man die braun sprudelnden westlichen Demokratiewerte der Wallstreet dort aus der Erde buddeln, und für wertlose Dollars, die die private Drucker- Presse der FED in Fernwest nach Belieben selbst druckt, kaufen kann (wie im Irak, der nur für ehrliche Euro verkaufen wollte anstatt für Dollars und deshalb die Währungsreserven aus dem Dollar herausgenommen und in Euro angelegt hatte).

Schwindel auch hierzu: Wenn angeblich später die Massen von Alten mit den Bergen von "Selbsterspartem" auf den Markt drängten, wie sollten dann die "wenigen Jungen" soviel erarbeiten, wie von den Alten mit den Bergen von selbsterspartem Geld würde gekauft werden wollen? Auch hier also zielgerichtete Täuschung.

Außerdem: Bei dem Stand der aktuellen Technik und Industrialisierung, kann jederzeit derart mehr produziert werden, auf Knopfdruck gewissermaßen, daß es so viele Alte gar nicht geben kann, um das alles zu verzehren, was an Überproduktion geschaffen wird, ohne daß ein "Junger" auch nur eine Minute länger für einen "Alten" zu arbeiten hätte

Der Schwindel mit der schrumpfenden Bevölkerung ist nun, genau wie der Lohnnebenkostenschwindel, aufgedeckt:

Nach Feststellung des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Bevölkerung um 4 Millionen Menschen gewachsen anstatt geschrumpft zu sein. Die o.a. Tabelle wird in der Öffentlichkeit durch die Medien nicht bekanntgegeben. Der Grund ist ersichtlich : Der schwere Schwindel-Betrug würde öffentlich bekannt werden , und die schlicht kriminellen "Renten-Ausraub-Absichten" würden zu deutlich in Erscheinung treten.

Betrug ist jedoch ein Straftatbestand, und wenn er gemeinschaftlich geplant und aufeinander abgestimmt durch Vereine und Gruppen durchgeführt wird, liegt der Schluß nahe, daß wir es mit schwerkriminellen Vereinigungen zu tun haben. -Strafrechtlich eben Verbrechen- leider.

Der Demographie-Schwindel-Betrug wird einstweilen durch die hier gezeigte Bevölkerungstabelle des statistischen Bundesamtes Wiesbaden entlarvt. Damit entfällt die tragende Begründung für die Rentenreformen allein schon dieserhalb. Wir werden in der Zukunft sehen, ob die schwerkriminellen Tätergruppen aus Wirtschaft und Politik sowie Gewerkschaften und Sozialverbänden etc. (diese verdienen mit ihren Konzernen an den privaten Kranken- und Riesterrenteneinzahlungen Miliarden) noch weitermachen, wenn das hier aufgezeigte kriminelle Tun als solches endlich in größerem Maße öffentlich erkannt wird.




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